Jubiläumsfeier und Herzkasper
von Iris Westhowe
Am 25.Juni waren wir zur „75 Jahre Richard Rahn GmbH Bauunternehmung“ Jubiläumsfeier eingeladen.
Familie Rahn meint es schon seit vielen Jahren sehr gut mit uns und hat uns schon oft großzügig unterstützt. Als Hundebesitzer wissen sie genau, wie sehr man an seinem Tier hängt und alles dafür tut, um es ihm gut gehen zu lassen. Ein Tier ist eben immer auch ein Familienmitglied.
Die Zeiten sind für alle schwieriger geworden und die Vorstellung, ein Tier abgeben zu müssen, weil es Menschen gibt, die sich die Versorgung ihres Wegbegleiters plötzlich nicht mehr leisten können, tut weh. Hier möchte Familie Rahn unterstützen und darüber sind wir sehr dankbar.
Wir hatten vor der Feier schon telefonisch Kontakt. Als Verein sollten wir die Möglichkeit bekommen uns vorzustellen. Und uns wurde gesagt, dass wir im Rahmen dessen, auch einen Scheck überreicht bekämen. Die Summe war schon…
-WOW- unglaublich!
Großartig vorbereitet hatte ich mich auf meine „Rede“ nicht. Über die TierTafel berichten kann ich. Ich hoffe dann immer nur, dass ich mich nicht zu sehr in unsere Arbeit hineinsteigere und kein Ende finde. Es gibt soooo viele Beispiele wo man einfach nur emotional werden kann.
Am 25.06. war es unwahrscheinlich warm. Es waren viele Gäste da und die Firmengeschichte über 75 Jahre war total spannend und interessant. Besonders die Bilderausstellung mit den verschiedenen Projekten über die Jahrzehnte war toll. Vieles kannte man noch aus Kindertagen und wie es heute ist. Besonders angetan war ich von dem Bild, auf dem der Holtenauer Leuchtturm zu sehen war. Haben wir da nicht vor 20 Jahren geheiratet. Danke, dass das auch durch die Sanierung der Firma Rahn möglich war 😉
So, nun war es so weit. Juliane Rahn rief mich ans Rednerpult und stellte mich vor. Bis dahin alles gut – und dann drehte sie VOR meiner geplanten Vorstellung der TierTafel, den Scheck um, den wir wie angekündigt, erhalten sollten. Und das war dann der Moment, an dem ich dann nicht mehr wusste, was ich sagen sollte / wollte. Ich war sprachlos – denn es war
-WOW-WOW- und ne nicht???!!!
Mein Blutdruck schlug koppheister und ich musste mich echt zusammennehmen, doch noch etwas halbwegs vernünftiges herauszubringen.
In Gedanken war ich schon bei „Farah“, dessen Frauchen ich gleich am nächsten Tag anrufen würde, um ihr mitzuteilen, dass Fari operiert werden kann. Sie hat einen Tumor zwischen den Krallen der relativ schnell gewachsen ist und keiner wusste, ob gut- oder bösartig.
Wir bedanken uns aus tiefsten Herzen für diese grooooßartige Spende und sind immer noch sprachlos (schreiben geht). 😉