Vielen lieben Dank

von Iris Westhowe

vielen lieben Dank an alle Spender, die fleißig dafür Sorgen, dass unser Sammelkorb, im Erdbeerfeld bei EDEKA, mit viel Futter und Leckereien für unsere Schützlinge gefüllt ist.

Oft sind es genau die Sachen, die wir gerade für unsere großen und kleinen Mäulchen brauchen. Man hat das Gefühl, dass sich die Menschen hier die Mühe gemacht haben und sich an unserem Amazon Wunschliste orientiert haben.

Dafür von Herzen DANKESCHÖN.

An die „Menschen“, die unseren Korb mit diesen (die Bananenschale hatte ich vorher schon einmal herausgenommen) bestücken, sind folgende Worte gerichtet:

Man muss uns nicht mögen, man muss unsere ehrenamtliche Arbeit nicht verstehen, man muss anderen Menschen, denen es nicht so gut geht (überwiegend Älteren), auch nicht helfen wollen, man muss auch anderen keinen Respekt zollen. Man kann dann aber wenigstens die Ignoranz (wie vermutlich sonst auch) zeigen und einfach an unserem Sammelkorb vorbeigehen.

So ein Verhalten kannten wir bisher nur von unserem Sammelkorb in Metthof, den wir dann irgendwann wegnehmen mussten, weil es für niemanden mehr zumutbar war, diesen zu leeren.

 

Wir können dies auch nicht mit Unachtsamkeit entschuldigen. Für uns ist das schlichtweg eine CHARAKTERsache und FAULHEIT, um zum nächsten Mülleimer zu gehen, obwohl – ca. ein Meter links, gegenüber von unserem Korb, bei der Aufsicht für die SB-Kassen, ein Mülleimer steht. Es gibt bei rechts neben dem Bäcker, auch einen Entsorgungstresen. Am Ausgang rechts steht ein Mülleimer und an jedem Sammelpunkt für die Einkaufswagen hängt auch ein Mülleimer.

 

Vielleicht denkt ja doch noch einmal der Eine oder Andere darüber nach. Vor allem darüber, dass vielleicht auch Familienangehörige oder Freunde für ihre tierischen Begleiter zu uns kommen. Denn eine finanzielle Notlage ist keinem auf die Stirn geschrieben. Und gerade Familienangehörige möchten ihre Lieben nicht mit ihren Sorgen belasten.